Archiv für den Monat: November 2014

Konzepte auf Psychomotorik.de

Durch die Vielseitigkeit der präventiven bzw. integrativen Fördermöglichkeiten und die damit verbundene Bewegungserziehung ist es nicht verwunderlich, dass die Psychomotorik immer mehr in Krippen und Kindergärten zum Einsatz kommt. Eine wichtige Grundlage des Konzepts beruht auf der ganzheitlichen Entwicklungsförderung, wobei die Bewegung einen hohen Stellenwert einnimmt. Das Ziel der unterschiedlichen Übungen ist die Förderung der Eigentätigkeit des Kindes und des Vertrauens, welches es entwickelt. Dadurch erlangen die Kleinen ein positives Bild von sich selbst und tragen zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit bei. Auf psychomotorik.de sind Konzepte zu finden, die auf der Grundlage der Körper- und Bewegungserfahrungen beruhen, die in den ersten Jahren und im späteren Heranwachsen durch die Kinder erlebt werden. Sie unterstützen das positive Selbstkonzept, welches die Kinder für sich entwickeln. Wichtig ist aber auch die Haltung der Pädagogen, die die Psychomotorik für sich verinnerlichen müssen.

Die zentrale Rolle der Psychomotorik
In der Psychomotorik spielt die Selbstwirksamkeitserfahrung eine zentrale Rolle, die in psychomotorischen Konzepten umgesetzt werden. Auf psychomotorik.de werden Übungen beschrieben, die zur Selbstfindung deutlich beitragen. In spielerischer Form werden die Kleinen im Gruppenspiel gefördert und unterstützt, ihr eigenes Lebenskonzept zu finden und dieses zu verinnerlichen. Dabei stehen sowohl die Psyche wie auch die Motorik im Vordergrunde.

Konzepte auf den Punkt gebracht

Praxisnahe Konzepte auf psychomotorik.de sind an konkreten Beispielen und Settings festgemacht, die schnell und einfach umgesetzt werden können. Dabei geht es um die eigene Körperwahrnehmung bis hin zu Sinnesschulungen, Objekterfahrungen und Umsetzung von sozialen Prozessen. Alle diese unterschiedlichen Erfahrungen, die das Kind spielerisch erlebt, helfen ihm im täglichen Leben weiter.

Koordinationsübungen für Kinder im Sport

In der Psychomotorik spielt der Sport eine große Rolle, da übermäßiger Bewegungsdrang deutlich abgebaut werden kann. Kinder Übungen für die Koordination im Sport können sowohl mit, wie auch ohne Hilfsmittel durchgeführt werden. Eine wirkungsvolle und einfache Übung ohne Hilfsmittel ist das Stehen auf einem Bein. Die spielerische Umsetzung erfolgt in der Nachahmung von Tieren, wie beispielsweise einem Storch oder einem Flamingo. Um die Übung schwieriger zu gestalten, kann als Hilfsmittel ein Ball eingesetzt werden, den die Kinder auf einem Bein auffangen müssen. Werden Sprünge auf einem Bein durchgeführt, wird gleichzeitig der Gleichgewichtssinn geschult. Wenn ein Trampolin zur Verfügung steht, lassen sich unterschiedliche Übungen auf dem Trainingsgerät durchführen. Springen, fallen lassen und wieder aufstehen sorgen für die Stimulation des Gleichgewichtssinns und fördern gleichzeitig die Reaktion der Muskulatur.

Stelzenlaufen und Balancieren als Koordinationsübung

Balancieren und Stelzenlaufen schulen den Gleichgewichtssinn und sind gute Kinder Übungen, die im Sport zur Steigerung der Koordination beitragen. Für das Balancieren werden nicht unbedingt Hilfsmittel benötigt. Ein einfacher Kreidestrich, ein ausgelegtes Seil oder eine Bordsteinkante können dabei zum Einsatz kommen. Um unterschiedliche Übungen im Sport durchführen zu können, werden diverse Trainingshilfsmittel angeboten. Dazu gehören Kreisel, Wackelbretter und Wippbretter. Die unterschiedlichen Geräte werden im Sitzen, im Stehen, Liegen oder Knien genutzt, sodass aus jeder Körperhaltung heraus, das Gleichgewicht gefunden werden kann.

Sportarten zur Schulung des Gleichgewichtssinns

Übungen für Kinder im Sport, zur Steigerung der Koordination, werden in vielen unterschiedlichen Sportarten durchgeführt. Dazu gehört das Tanzen, Inlineskaten, Radfahren und Schlittschuhlaufen. Sie fördern alle den Gleichgewichtssinn und die visuelle Wahrnehmung.

Fördereinheiten in der Feinmotorik

Die Fördereinheit Feinmotorik, die im Kindergarten mit den Kindern durchgeführt wird, bereitet sie auf Anforderungen für den Schulbesuch vor. Sie beruhen auf neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Frühförderung. Dabei gestaltet sich jede Fördereinheit anders und bezieht unterschiedliche Aspekte der Psychomotorik mit ein. Die Zielsetzung liegt dabei auf einer ganzheitlichen Förderung. Als wichtige Grundvoraussetzung für die Entwicklung und Förderung der kreativen Fähigkeiten stehen die Ermutigung und das Umsetzen der eigenen Idee, die die Kinder zu verwirklichen versuchen. Im Kindergarten oder der Vorschule ist die Fördereinheit Feinmotorik darauf ausgelegt, den Kindern den Umgang mit Stiften beizubringen. Die unterschiedlichen Übungen zielen auf die Hand- und Fingergeschicklichkeit ab. Zu Beginn einer Übungseinheit können Spiele genutzt werden, wo die Kinder bestimmte Teile zusammenfügen müssen, damit ein fertiges Bild entsteht. Sie erkennen und begreifen das Zusammenfügen von Elementen in der richtigen Reihenfolge.

Ausbau der Feinmotorik Übungen

Wenn Kinder die Fingerfertigkeit besitzen, ein Puzzle zusammenzubauen, kann eine weitere Fördereinheit Feinmotorik in den Tagesablauf mit einbezogen werden. Die Fingerfertigkeit lässt sich beispielsweise auch damit schulen, dass die Kleinen lernen, eine Schleife zu binden oder kleine Gegenstände nach Größe, Farbe und Form zu sortieren. Wer durch Malen den Umgang mit Stiften schulen möchte, kann dazu Vorlagen eines Malbuchs nutzen. Den Kindern wird eine ausgemalte Vorlage an die Hand gegeben. So können sie die Farben visualisieren und in ihrem eigenen Gemälde umsetzen. Kinder, die frühzeitig mit Stiften, Farben und anderen Gegenständen des täglichen Gebrauchs in Berührung kommen, da sie in eine Fördereinheit Feinmotorik einfließen, haben es bedeutend leichter, das Schreiben zu erlernen.