Archiv für den Monat: Juni 2015

Igelbälle fördern die Wahrnehmung und die Motorik

Psychomotorische Erkenntnisse haben sehr schnell einen festen Platz in der Bewegungstherapie und der Förderung von Kindern im Allgemeinen eingenommen. Die Psychomotorik basiert aus der medizinisch-psychologischen Erkenntnis, dass Wahrnehmung, Bewegung und jede Art aller psychischen Vorgänge eng miteinander verknüpft sind. Psychomotorische Übungen und Spiele fördern daher nicht nur die Motorik und die Wahrnehmung, sondern wirken sich auch positiv auf Geist und Seele aus. Somit ist der psychomotorische Therapieansatz ein ganzheitlicher Ansatz, der in der Therapie und Förderung von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen erfolgreich ist. Psychomotorische Übungen sind nicht zuletzt aufgrund ihrer abwechslungsreichen Gestaltung so erfolgreich. Infolgedessen werden viele Geräte und Materialien verwendet. Igelbälle sind traditionell fest in der psychomotorischen Therapie verankert, denn sie bieten vielfältige Übungsmöglichkeiten und vor allem Fördermöglichkeiten.

Igelbälle – vielseitige Fördermöglichkeiten

Bälle bieten generell vielseitige Einsatzmöglichkeiten beim Sport, Spiel und in Therapiestunden zur Förderung bestimmter Fähigkeiten und Fertigkeiten. Daher sind Bälle im Allgemeinen und Igelbälle im Speziellen ein typisches Gerät zum Einsatz in psychomotorischen Übungen und Spielen. So lassen sich mit Bällen die Fein- und Grobmotorik, aber auch die Koordination und die Wahrnehmung optimal fördern. Igelbälle zeichnen sich durch ihre genoppte Oberflächengestaltung aus und intensivieren die Wahrnehmungsfähigkeit daher in besonderem Maße, denn sie zeichnen sich durch folgende, für ideale Eigenschaften aus:

• unterschiedliche Materialeigenschaften durch harte und weiche Bälle
• unterschiedliche Oberflächenstruktur durch kleine und große, lange und kurze Noppen
• unterschiedliche Ballgrößen
• unterschiedliches Gewicht
• unterschiedliche Farben

Igelbälle – vielseitige Einsatzmöglichkeiten in psychomotorischen Übungen

Igelbälle können die psychomotorischen Fähigkeiten auf vielfältige Art fördern und verbessern. So kann durch die Verwendung von Igelbällen die Feinmotorik noch besser gefördert werden als durch glatte Bälle. Verschiedene Farben regen die visuelle Wahrnehmung an. Durch Spiele und Übungen mit Igelbällen werden zudem

• die Konzentration
• die Ausdauer
• die Fantasie und Kreativität
• der Gleichgewichtssinn

gefördert.

Psychomotorische Übungen und Spiele finden in aller Regel in der Gruppe statt. Insbesondere bei allen Übungen mit Bällen wird zudem das Sozialverhalten gefördert und verbessert. Dazu spielt auch das Einhalten von bestimmten Regeln eine große Rolle, sodass mit Igelbällen als Material für psychomotorische Übungen und Spiele ganzheitliche Therapieergebnisse erzielt werden können.

Wäscheklammern – ein vielseitiges Alltagsmaterial für psychomotorische Übungen

In psychomotorischen Übungen und Spielen wird eine Vielzahl von Geräten und Materialien eingesetzt. Die Vielfalt ist wichtig, da so die wesentlichen Zusammenhänge zwischen Bewegung, Wahrnehmung und allen damit verbundenen psychischen Vorgängen perfekt trainiert werden können. Neben verschiedenen Geräten finden beim Training außer speziellen psychomotorischen Materialien viele Alltagsmaterialien Verwendung. Dazu gehören auch Wäscheklammern. Sie können als alleiniges Übungsmaterial oder in Kombination mit anderen Materialien eingesetzt werden.

Wäscheklammern – ein Alltagsmaterial mit vielen Einsatzmöglichkeiten

Psychomotorik ist ein Begriff, der seinen eigentlichen Ursprung im medizinischen Bereich hat. Damit wird der enge Zusammenhang zwischen:

• Wahrnehmung
• Bewegung
• allen damit verbundenen psychischen Empfindungen und Auswirkungen

beschrieben. Schnell wurden die Erkenntnisse aus der Psychomotorik als ein fester Bestandteil der Bewegungstherapie in zahlreichen Übungen und Spielen integriert, denn so können Kinder, Erwachsene und behinderte Menschen optimal und in vielfältiger Weise gefördert werden. Dazu eignen sich psychomotorische Übungen hervorragend zur Steigerung des Wohlbefindens und zur Entspannung. In psychomotorischen Übungen finden Alltagsmaterialien wie die bekannten Wäscheklammern Verwendung, denn der spielerische Umgang mit Wäscheklammern birgt viele Vorteile:

• motorische Fähigkeiten werden gefördert
• die Wahrnehmung wird gestärkt
• der Bezug zu alltäglichen Dingen wird erleichtert und verbessert

Alleiniges Material oder in Kombination mit anderen Materialien

Wäscheklammern können in psychomotorischen Übungen und Spielen in vielfältiger Weise eingesetzt werden. So können sie als alleiniges Material die Wahrnehmung in Bezug auf Materialbeschaffenheit, Größe und Funktionsweise stärken. Vor allem bei Einsatz als Übungsmaterial in Psychomotorikstunden für Kinder können Wäscheklammern den Bezug zu den alltäglichen Dingen verbessern. Ebenso ist die Kombination von Wäscheklammern mit anderen Materialien wie etwa Seilen oder Bierdeckeln möglich. Insgesamt können beim Training mit Wäscheklammern folgende Fähigkeiten verbessert werden:

• Feinmotorik
• Koordination
• Wahrnehmung
• Konzentration
• Kreativität und Fantasie

Feinmotorik und Koordination werden gestärkt, wenn die Wäscheklammern an Seilen oder Bierdeckeln befestigt werden sollen. Dazu ist die entsprechende Konzentration notwendig. Doch auch die Kreativität und Fantasie der Übungsteilnehmer wird durch den spielerischen Umgang mit Wäscheklammern gefördert. Wäscheklammern können in psychomotorischen Übungen für Kinder sowohl in Bewegungsspielen als auch in Rollenspielen eingesetzt werden und gehören damit zu den vielseitigsten Alltagsmaterialien, die in der Psychomotorik Verwendung finden.

Tücher – ein wesentliches psychomotorisches Material und Hilfsmittel

Bewegung, Wahrnehmung und Lernen sind eng miteinander verbunden. Die Psychomotorik beschreibt genau diese Zusammenhänge. Ursprünglich war die Psychomotorik ein Fachbegriff aus der Medizin, der jedoch schon seit geraumer Zeit in der Pädagogik übernommen wurde. Seither wurden psychomotorische Übungen und Spiele nicht nur ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit in Kindergärten und Schulen, sondern entwickelten sich vor allem zu einem eigenständigen Konzept in der Bewegungstherapie für Kinder, Erwachsene und behinderte Menschen jeden Alters. Daneben können psychomotorischen Übungen auch zur allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens und zur Entspannung eingesetzt werden. Im Vordergrund aller psychomotorischen Übungen und Spiele steht die wechselseitige Verbindung von Bewegung und psychischen Prozessen. Um diese besser wahrzunehmen und zu erlernen werden in der Psychomotorik eine Vielfalt von Materialien und Geräten eingesetzt. Dazu gehören auch Tücher in vielen Variationen.

Tücher – als Erlebnismaterial in der Psychomotorik

Psychomotorische Übungen und Spiele stellen den direkten Zusammenhang zwischen Bewegung, Wahrnehmung und Erleben in den Vordergrund. Ziel aller psychomotorischen Übungen ist es Bewegungsabläufe und Wahrnehmung zu fördern und damit eine positive Wirkung auf alle psychischen Vorgänge zu erlangen. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, ist es wichtig, die Übungen lehrreich und vor allem interessant zu gestalten. Daher werden in psychomotorischen Übungen zahlreiche Geräte und Materialien eingesetzt. Neben einfachen Alltagsmaterialien werden sogenannte psychomotorische Materialien verwendet. Dazu gehören auch Tücher. Diese fördern in verschiedenen

• Größen
• Materialbeschaffenheiten
• Farben

die Wahrnehmung und Körpererfahrungen der Übungsteilnehmer. Durch Auffangen von Tüchern mit unterschiedlichen Körperteilen wird das Bewusstsein für den eigenen Körper sensibilisiert. Ebenso werden so die eigenen Bewegungsabläufe und Bewegungsmöglichkeiten bewusst wahrgenommen.

Tücher – ein psychomotorisches Material mit großem Lerneffekt

Psychomotorik spielt vor allem in der Bewegungstherapie für Kinder und Behinderte eine große Rolle. Dabei geht es nicht nur darum, die Bewegungsfähigkeit und die motorischen Fähigkeiten zu fördern. Auch das Erleben, Erkennen und das Zurechtkommen im Alltag kann durch psychomotorische Übungen verbessert werden. Tücher eigenen sich hervorragen dazu auf spielerische Art wesentliche Grundfähigkeiten zu erlernen. So lernen die Kinder beim Umgang mit bunten Tüchern, automatisch Farben zu erkennen und zu unterscheiden. Ebenso können durch die Nutzung von Tüchern in verschiedenen Größen und Materialien die visuellen, motorischen und kognitiven Fähigkeiten angeregt und gestärkt werden.